Private Krankenversicherung - ambulante, stationäre und zahnärztliche Behandlungen

Eins der umfassendsten Themen in der Versicherungsbranche ist das Thema „private Krankenversicherung“. Zu einer Privaten-Krankenversicherung (private Krankenvollversicherung) gehören folgende Leistungsbereiche:

- Leistungen der ambulanten Heilbehandlung;
- Leistungen der stationären Heilbehandlung;
- Leistungen der zahnärztlichen Behandlung.

Die ambulante Behandlung umfasst solche Arten der Leistung, wie zum Beispiel Arztbehandlungen. Dazu gehören Beratungen, Hausbesuche, Untersuchungen (auch Vorsorgeuntersuchungen), und ambulante Operationen. Dabei kann die versicherte Person die behandelnden Ätzte selber aussuchen. Außer ärztlichen Behandlungen beinhaltet der Leistungsbereich auch Heilpraktikerbehandlungen. Auch die Übernahme der Kosten für Leistungen der Hebammen und Entbindungspfleger, für Arzneimittel, Heilmittel, Krankentransporte und Schutzimpfungen kann je nach dem ausgewählten Tarif vereinbart werden.

Für die stationäre Behandlung gilt die gleiche Regelung, wie für die ambulante Behandlung: der Versicherungsnehmer hat die freie Wahl des Krankenhauses.
Durch diesen Bereich werden die Kosten übernommen, welche durch eine stationäre Behandlung entstanden sind (allgemeine Krankenhausleistungen) und für die so genannten Wahlleistungen (z. B. Zwei- oder Einbettzimmer, oder privatärztliche Behandlung).

Bei dem Bereich der zahnärztlichen Behandlung können Leistungen, wie Kieferorthopädie, Zahnersatz, Material- und Laborleistungen und „einfache“ zahnärztliche Behandlungen vereinbart werden.

Für jeden Leistungsbereich kann der Versicherte entweder einen 100%-Tarif oder einen Selbstbehalttarif aussuchen. Der Hundertprozenttarif sieht die Erstattung aller Kosten vor. Beim Selbstbehalttarif (auch Franchisetarif genannt) wählt der Kunde eine Selbstbeteiligung aus, die er dann meistens am Ende des Kalenderjahres bezahlt (z. B. man vereinbart eine Selbstbeteiligung von 20% bis max. 300€ pro Kalenderjahr).