Private Krankenversicherung – Grundlagen und Voraussetzungen

Man unterscheidet bei privaten Krankenversicherungen zwischen der Vollversicherung (alle wesentlichen Risiken sind abgedeckt), der Teilversicherung (insbesondere für Beamte um die Sicherungslücke für Beamte zu ergänzen) und der Zusatzversicherung (private Zusatzleistungen für Patienten der gesetzlichen Krankenkassen).

Bedingungen für Wechsel in die Private Krankenversicherung?


Um Privatpatient in einem Volltarif zu werden, müssen gewisse Voraussetzungen erfüllt werden. Prinzipiell gilt: Damit ein Wechsel in die private Krankenversicherung zulässig ist, darf keine Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung bestehen.
Für abhängig Beschäftigte muss hierfür das Einkommen über der sogenannten Jahresarbeitsentgeltgrenze liegen. Für 2016 beträgt diese Grenze 56.250 € Brutto-Jahreseinkommen ("Jahresarbeitsentgeltgrenze"). Sie wird fast jedes Jahr um etwa 1% angehoben.

Nach der Gesundheitsreform 2007 war es zusätzlich erforderlich, dass die Jahresarbeitsentgeltgrenze in den 3 vorhergehenden Jahren überschritten wurde und auch in Zukunft wahrscheinlich überschreiten wird. Zum 1.1.2011 wurde durch die Schwarz-Gelbe Koalition die bis zur Reform 2007 geltende Regelung wieder eingeführt: Es kann bereits nach einem Jahr in welchem die Grenze überschritten wurde ein Wechsel in die Private Krankenversicherung erfolgen. In diesem Zuage wurde das erforderliche sozialversicherungspflichtige Jahreseinkommen für 2011 sogar auf 49.500€ abgesenk.

Für Beamte, Selbständige und Freiberufler gelten diese Beschränkungen nicht. Sie unterliegen generell nicht der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung.
Sie können daher umgehend und unabhängig von Ihrem Einkommen in die Private Krankenversicherung wechseln. Eine Ausnahme sind freiberufliche Künstler und Journalisten, welche i.d.R. über die Künstlersozialkasse gesetzlich pflichtversichert sind.

Studenten müssen sich in der GKV versichern, dürfen sich aber zu Beginn Ihres Studiums von der Versicherungspflicht befreien lassen. Außerdem können diese sich von der Versicherungspflicht befreien lassen zu dem Zeitpunkt wo eine kostenfreie Mitversicherung in der Familienversicherung endet.

Wird eine Person erneut Versicherungspflichtig, dann muss Sie aus der privaten Krankenversicherung wieder in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln. Das kann z.B. eintreten, wenn das Einkommen absinkt oder ein Selbständiger wieder ein Arbeitsverhältnis als abhängig Beschäftigter aufnimmt oder Arbeitslosengeld bezieht.

Im Einzelfall sind eine Reihe von Sonderfällen hinsichtlich der Wechsel Voraussetzungen in die Private Krankenversicherung (PKV) möglich. Ausführliche Infos zu den allgemeinen Private Krankenversicherung Voraussetzungen Zielgruppen finden Sie zum Beispiel hier: http://www.pkv-private-krankenversicherung.com/voraussetzungen/ sowie zur verschiedenen Zielgruppen (Angestellte, Selbständige und Beamte) unter:

Privatkredit

Um sich als Privatperson eine größere Anschaffung zu besorgen, fehlen oft liquide Mittel oder diese müssen mühsam über einen längeren Zeitraum gespart werden. Damit die eigenen Bedürfnisse trotzdem schnell gedeckt werden können, hilft in diesem Fall ein Privatkredit. Maßgebend für den Kredit sind Laufzeit, die Zinsen und die Höhe der monatlichen Rückzahlungsrate. Vor allem bei den Zinsen sollten die effektiven Kosten für die ganze Laufzeit beachtet werden. Hier gibt es sehr große Differenzen, so dass sich ein Privatkredit Vergleich lohnt.

Bei dem großen Angebot an Privatkrediten, welches man im Internet findet, ist es nicht immer einfach, denn Überblick zu behalten. Daher lohnt es sich, etwas Zeit für einen Privatkredit Vergleich zu nehmen und verschiedene Offerten einzuholen. Seriöse Anbieter erkennt man daran, dass es sich um verifizierte Kreditinstitute oder um anerkannte Banken handelt. Es gibt bereits Privatkredite ab einem Zins von 4 Prozent – vorausgesetzt der Kunde verfügt über eine ausreichende Bonität.

Nach durchgeführtem Kredit Vergleich folgt als nächstes der Kreditantrag. Diesen kann man über ein Online-Formular oder direkt bei der Bank auf schriftlichem Wege beantragen. In der Regel müssen Angaben über die finanziellen Verhältnisse sowie über Familien- und Wohnverhältnisse gemacht werden. Als Sicherheit verlangen die Banken meist die letzten drei Lohnabrechnungen sowie in einigen Fällen auch einen Mietvertrag. Das Kreditinstitut überprüft diese Dokumente und schon noch wenigen Stunden teilt die Bank dem Kreditnehmer mit, ob die Bonitätsprüfung erfolgreich war. Anschließend wird nach Ablauf der gesetzlichen Frist der Betrag auf das Konto des Kreditnehmers überwiesen.

Wenn man als Privatperson einen Kredit trotz eines negativen SCHUFA-Eintrages beantragen will, ist dies schon etwas schwieriger. Es gibt bedeutend weniger Anbieter für Privatkredite, welche trotz eines SCHUFA-Eintrages Kredite gewähren. Gleichwohl findet man solche Anbieter. Zwar dürfen die Anbieter den gesetzlichen Maximalzinssatz nicht überschreiten. Die Zinsen sind aber dennoch um einiges höher als bei normalen Privatkrediten.

Ein Privatkredit ist ein gutes Mittel, um persönliche Bedürfnisse trotz liquiden Engpässen zu befriedigen. Die Kredithöhe, respektiv die Rückzahlungsrate, sollte so gewählt werden, dass sie problemlos zurückbezahlt werden kann. Und nicht so, dass man schon bald den nächsten Kredit aufnehmen muss. Denn dies kann zu einer Überschuldung führen.


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Immobilienfinanzierung durch einen einfachen Kredit?

Wer sich eine Wohnung oder ein Haus kaufen möchte und insbesondere wer sein eigenes Zuhause vom ersten Stein bis zu der letzten Ziegel selber planen will, sollte keine vorschnellen Entscheidungen treffen, sondern immer genügend Zeit einplanen! Inzwischen gibt es sehr viele Möglichkeiten eine günstige Finanzierung zu bekommen. Der schnellste Weg sich einen Überblick zu verschaffen und sich umfassend mit dem Thema vertraut zu machen ist das Internet. Egal ob Sie sich bei Ihrer Baufinanzierung für einen einfachen Kredit entscheiden, einen Bausparvertrag zur Finanzierung verwenden wollen oder einen Baukredit beantragen möchten: Lesen Sie zuerst genau nach, welche Vor- und Nachteile die unterschiedlichen Varianten bieten und lassen sie sich danach noch von einem Experten beraten. Erst dann sollten Sie sich abschließend für eine der Varianten entscheiden und die für Sie persönlich passende Immobilienfinanzierung beantragen.

Verhandlungen mit Banken vor Ort

Nachdem Sie sich durch einen Vergleich im Internet einen groben Überblick über alle Kosten die für Sie anfallen würden (Zinsen, Abschlussgebühr etc.) gemacht haben, können Sie verschiedene Bankfilialen aufsuchen um genauere Details einer Finanzierung direkt besprechen. Sie können sich vor Ort auch ein neues Angebot ausdrucken lassen und dieses mit nach Hause nehmen, um dieses in aller Ruhe zu prüfen. Gehen Sie nach der gründlichen Prüfung und Auswahl der besten Angebote anschließend zu diesen zurück und verhandeln auf ein Neues – gerüstet mit den Konditionen aus Ihrem Internetvergleich und der anderen Bankfilialen. Auf diese Weise vereinen Sie eine individuelle Beratung in einer Filiale mit den umfassenden Vergleichsmöglichkeiten von Internet Vergleichen.

Selbstverständlich können Sie auch auf einer der vielen im Internet verfügbaren Baufinanzierungs-Ratgeber ein persönliches und individuelles Angebot anfordern. Nach kurzer Zeit meldet sich dann ein Experte bei Ihnen, der mit Ihnen die verschiedenen Möglichkeiten und die genauen Details bei Ihnen zu Hause bespricht.

Ablauf bei Online Krediten:

Wer bereits genau weiß, dass er einen Kredit für seine Immobilienfinanzierung ausschließlich über das Internet abwickeln möchte, kann natürlich auch das tun. Ein normaler Kredit kann eventuell dann eine sinnvolle Variante sein, wenn nur noch eine geringe Summe zur Finanzierung fehlt und Sie in der Lage sind das geliehene Geld in einem vergleichweise kurzen Zeitraum zu tilgen. Die Laufzeit normaler Kredite liegt in aller Regel zwischen 12 und 84 Monaten. Nachdem im ersten Schritt über einen online Kreditvergleich mehrere Angebote bzw. Anbieter verglichen wurden, lohnt es sich bei mehreren Anbietern einen unverbindlichen Kreditantrag zu stellen. Ein solcher Antrag ist für Sie nicht bindend - Sie drücken lediglich Ihren Wunsch aus, ein Angebot vom entsprechenden Anbieter zu erhalten.


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Infos zur Krankenzusatzversicherung

Laut Gesetz muss jeder, der in Deutschland lebt eine gültige Krankenversicherung besitzen. Die Versicherung kann theoretisch sowohl bei einer gesetzlichen, als auch bei einer privaten Krankenversicherung erfolgen. Praktisch besitzen Arbeitnehmer oder Arbeitssuchende meist eine gesetzliche Krankenversicherung und Selbständige sowie Freiberufler eine private Krankenversicherung.

Das liegt daran, dass der Wechsel aus einer gesetzlichen Krankenkasse nur unter bestimmten Bedingungen zulässig ist. Bei Arbeitnehmern muss 3 Jahre in Folge eine gewisse Einkommensgrenze überschritten werden. Diese sogenannte Versicherungspflichtgrenze wird jedes Jahr erneut durch den Gesetzgeber festgelegt und liegt im Jahr 2010 bei einem Jahreseinkommen von 49.950€. Diese Grenze erhöht sich in der Regel jedes Jahr um etwa 1-3%.

Privat oder gesetzlich? Keine einfache Entscheidung.


Aber auch für alle Arbeitnehmer die diese Bedingungen erfüllen ist schwer sich für die richtige Krankenkasse zu entscheiden, denn zum einen ist es nicht einfach zu erkennen, welche Leistungen die einzelnen privaten Kassen erbringen und zum anderen gibt es einfach unzählige verschiedene Anbieter und Tarife in Deutschland. Die gesetzlichen Krankenkassen hingegen haben ein weitgehend vergleichbares Leistungsspektrum und einen einheitlichen Beitragssatz.

Einer der wesentlichen Vorteile der privaten Versicherungen sind bessere Leistungen bzw. den gesetzlichen Krankenkassen vergleichbare Leistungen zu meist deutlich günstigeren Beiträgen. Einer der wesentlichen Nachteile einer privaten Krankenversicherung, ist zum einen, dass nicht jeder in diese Wechseln darf und zum anderen, dass für jedes Familienmitglied ein eigener Beitrag zu leisten ist. Wer mehr als ein Kind hat und seinen Ehepartner ohne eigenes Einkommen gesetzlich kostenlos mitversichern könnte, zahlt insgesamt schnell deutlich höhere Beiträge, als er auf den ersten Blick erwartet hätte. Wer sich in Deutschland entweder privat oder gesetzlich versichern möchte, sollte sich zuerst also erst einmal ausführlich informieren und sowohl die beiden Systeme also auch die einzelnen Kassen vergleichen.

Die private Krankenzusatzversicherung als Alternative?

Neben der Wahl zwischen diesen grundsätzlichen Versicherungssystemen gibt es auch die Möglichkeit sich als gesetzlich Versicherter durch eine Krankenzusatzversicherung in den gewünschten Bereichen Zusatzleistungen zu sichern. Möglich sind sowohl Leistungen für den ambulanten, den stationären als auch den zahnärztlichen Bereich. Auch hier lohnt sich der Krankenzusatzversicherung Vergleich, denn wie heißt ein kleines kluges Sprichwort: „Vergleich macht Reich“. Das Internet bietet dafür auf vielen Seiten eine Reihe Ratgebern sowie passende Vergleiche und Rechner.


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